#1

Alltag eines Alkohol-Abstinenzler

in Hallo und Willkommen im Forum "Bewusste-Alkoholabstinenz" 19.12.2011 19:52
von bewusste-alkoholabstinenz | 14 Beiträge

Immer wieder die gleichen Fragen!!!

Ja, Ich trinke keinen Alkohol.
Ja, generell nicht.
Nein, ich bin kein trockener Alkoholiker.
Es ist für viele Menschen schwer das ein Alkohol-Abstinenzler es nicht als Glück empfinden,alkoholisiert herum zu grinsen oder lallend herum zutorkeln, mit Fremden total touchy zu werden und jedem, der nicht trinkt, ins Ohr zu brüllen:
»Eywasnlos ... machdochma PARTY jetz!!!«
Es ist nicht einfach, in unserer Gesellschaft nicht zu trinken. Man muss sehr viele Fragen beantworten. Manche Menschen begegnen Abstinenzlern wie mir mit ehrlicher Sorge: »Ich hab gehört, du trinkst nicht – alles okay?

Hat dein Vater dich immer mit dem Gürtel durch die Wohnung gejagt, wenn er betrunken vom Kiosk kam?«
Andere stellen Fragen wie aus dem Untersuchungsprotokoll einer psychiatrischen Klinik: »Könnte deine Abstinenz auf eine tief im Unterbewusstsein verankerte Furcht vor Kontrollverlust hindeuten?
« Nein. Nein! Nein!!! Ich mag die Wirkung und die Auswirkungen einfach nicht, das ist alles! Ich sehe darin auch keine Bereicherung meines Horizontes oder was auch immer .Ich habe auch nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben obwohl ich mich an alles erinnern kann.
Wieder andere wittern in meiner Weigerung so etwas wie einen Vorwurf und reagieren fast wütend: »Du Spaßbremse, jetzt trink doch einfach mal was , okay?«

wer kennt nicht solche Situation ...
wie geht ihr damit um????

Fast alle Argument für den Alkohol, sind selbst für die härteten Alkoholkonsumenten nüchtern kaum zu ertragen.


Abstinenz ist leichter als Mäßigung.

zuletzt bearbeitet 05.12.2012 20:48 | nach oben springen

#2

RE: Alltag eines Alkohol-Abstinenzler

in Hallo und Willkommen im Forum "Bewusste-Alkoholabstinenz" 29.05.2016 19:59
von Michael111 | 1 Beitrag

Hallo Leute,

ich bin Michael, 49 Jahre, alleinstehend, also momentan noch Single, arbeitslos und arbeitssuchend, und seit Kurzem bekennender Alkohol-Abstinenzler.

Meine Mutter war alkoholabhängig (Quartalstrinkerin). Es war furchtbar. Ich ekele mich vor Besoffenen! Und ich weiß längst, was Alkoholkonsumenten meistens bagatellisieren oder sogar ganz abstreiten: Nämlich, daß Alkohol auch eine Droge (!) ist, und sogar noch gefährlicher als Cannabis, was aber nicht heißt, daß ich zum Cannabis-Konsum aufrufen würde, das ganz und gar nicht.

Im familiären, verwandschaftlichen und angeblich "sozialen" Umfeld wird auf meine Alkohol-Abstinenz oft mit Unverständnis, ja, sogar mit Bevormundung also Alkoholzwang reagiert. Mit Ausnahme der familiären und verwandschaftlichen Zusammenkünfte kann man ja die "sozialen" und "freundschaftlichen" Zusammenkünfte, wo man zum Alkoholkonsumkonsum gezwungen wird, meiden, denn: im Gegensatz zur Familie und der Verwandschaft kann man sich Freunde aussuchen. Leute, die Alkohol (in großen Mengen) konsumieren, sind ja auch nicht meine Freunde.


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